Reiseziel

Zu den Kykladen zählen etwa 150 Inseln, wobei die größte die Insel Naxos ist. Während früher die Landwirtschaft den Broterwerb darstellte, ist es heute auf den touristisch erschlossenen Inseln fast nur noch der Tourismus. Die Saison beginnt im April und geht dann bis Ende September.

Positiv zu vermerken ist, dass Hotelanlagen, wie z.B. auf den Kanaren nicht existieren. Es sind meist doch kleinere Anlagen in zweistöckiger Bauweise, die gut in die Landschaft eingepasst sind und auch nicht direkt nebeneinander liegen. Auch diese sind, wie auch alle anderen Häuser in der typischen Bauweise erstellt, weiß gestrichene Mauern mit blauen Fenstern und Türen. Alles sieht nett und freundlich aus.

Mykonos selbst, die Haupstadt, hat natürlich seinen besonderen Charme. Zwar ist der Besucheransturm in den kleinen Gassen zeitweise schon beträchtlich, hat man nicht das Gefühl von dauernder Hast. Überall findet man auch mal eine Taverne, in der man ruhig seinen Kaffee trinken kann. Interessant natürlich der Hafen mit den kleinen Fischerbooten und den großen Fährschiffen, die für ein stetiges Kommen und Gehen sorgen. Mit diesen kann man zu den benachbarten Inseln oder aber auch nach Piräus fahren. Manchmal liegen auch große Kreuzfahrtschiffe für einige Stunden im Hafen.

In den Tavernen der Altstadt geht es wohl bis zum frühen Morgen ( 4 bis 5 Uhr ) sehr geschäftig zu. Im Juni war es aber angenehm, in der Hauptsaison mag es dann auch wohl etwas hektischer zugehen.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass man sehr schnell ein ruhiges und ausgeglichenes Gefühl bekam. Anders, als auf den Kanaren, wo man immer auch das Gefühl hat, die Touristen sind gekommen, um "ein Faß aufzumachen". Damit verbunden ist eine dauernde Unruhe, die ich auf Mykonos nicht verspürt habe.

Karte der Insel

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